Du fühlst Dich oft gestresst und überfordert? Vielleicht können Dir ein paar Achtsamkeitsübungen helfen. Denn viele von uns leben nicht im Moment, sondern viel zu oft in der Vergangenheit oder denken bereits an die Zukunft. Doch in keiner dieser beiden „Zeitzonen“ können wir leben. Das Gestern ist vorbei und morgen ist noch nicht da. Das Wichtigste für mehr Ruhe, Gelassenheit und Glück im Leben ist, im Hier und Jetzt zu leben, getreu nach unserem Motto “Because the perfect time is now“.

Im Folgenden Artikel haben wir die besten Tipps für Dich gesammelt, wie Du Dich in Achtsamkeit üben kannst. Achtsam zu leben ist schließlich etwas, das jeder mit ein bisschen Übung lernen kann. Und das Beste: die meisten Tipps benötigen keine besondere Vorbereitung, Du kannst sie ganz leicht durchführen und in Deinen Alltag oder sogar Deine Arbeit integrieren.

1. Achtsamkeitsübung: Meditation

Meditationen werden immer beliebter und heutzutage nicht mehr nur von Mönchen oder spirituellen Menschen durchgeführt. Meditationen helfen jedem Menschen zu mehr Achtsamkeit zu gelangen und im Hier und Jetzt zu leben. Häufig wird eine kleine Meditation auch am Anfang oder Ende einer Yoga-Stunde durchgeführt. Denn bei beiden Praktiken geht es darum, bewusst den Moment zu erfahren, sich Zeit für sich zu nehmen und den stressigen Alltag hinter sich zu lassen.

Meditationen haben eine lange Tradition und wurden bereits einige tausend Jahre vor Christus in Indien praktiziert. Eine Meditation hilft Dir dabei, das Hier und Jetzt wahrzunehmen und das Leben bewusster zu genießen. Geführte Meditationen sind für den Start besonders geeignet, sodass auch Anfänger schnell von den Vorzügen des Meditierens profitieren können.

2. Achtsamkeitsübung: Atemübungen und Atemtechniken

Egal ob bei Meditationen oder bei Yoga-Übungen, ein wichtiges Hilfsmittel bei Achtsamkeitsübungen ist das Fokussieren auf den eigenen Atem. Nimm Dir dafür am besten 20 min Zeit, setze Dich aufrecht hin und schließe die Augen. Konzentriere Dich nun auf Deinen Atem und beobachte wie er ein- und wieder ausfließt. Lass den Atem einfach fließen und versuche nicht ihn zu kontrollieren. Dein Atem und Dein Puls werden allmählich langsamer und Du kommst langsam aber sicher im Hier und Jetzt an. Spüre, wie sich der Atem an den Nasenlöchern anfühlt und sich Dein Brustkorb und Dein Bauch bei jedem Atemzug heben und senken. Sollten Deine Gedanken abschweifen, lass sie wie Wolken am Horizont vorbeiziehen und komme immer wieder zu Deinem Atem zurück. Diese Übung kannst Du jeden Tag in Deinen Alltag einbauen. Und wenn Du mal keine 20 Minuten Zeit hast, versuche es einfach mit einer kurzen Version der Atemübung (ca. 5 Minuten). Die Wirkung ist ähnlich erholsam und Du fühlst Dich danach wieder frisch, um fokussiert an neue Aufgaben heranzugehen.

Zur Unterstützung kannst Du verschiedene Atemtechniken anwenden. Die 1:1 Atmung eignet sich gut für Anfänger. Es ist eine schnelle Stoßatmung, bei der das Einatmen genauso lange dauert wie das Ausatmen und keine Pause dazwischen gemacht wird. Die 1:2 Atmung ist eine eher kontrollierte Atmung, bei der das Ausatmen doppelt so lange dauert wie das Einatmen. Diese Technik wirkt sehr beruhigend, denn Deine Herzfrequenz verlangsamt sich ganz automatisch. Egal, für welche Variante oder Atemtechnik Du Dich entscheidest, achte stets darauf, Dich voll auf Deine Atmung zu konzentrieren und bewusst zu spüren, wie Luft in Deinen Körper hineinfließt und diesen wieder verlässt.

3. Achtsamkeitsübung: Das Handy weglegen

„Digital Detox“ ist ein Stichwort, das gerade bei der jüngeren Generation an Wert gewinnt. Wir sitzen bei der Arbeit den ganzen Tag vor dem PC, auf dem Nachhauseweg in der U-Bahn lesen wir Nachrichten mit unserem Handy und am Abend schauen wir einen Film am Fernseher. Wir sitzen somit den ganzen Tag vor einem Bildschirm. Dass dies nicht nur für unsere Augen keine gute Idee ist, wissen wir bereits. Doch das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen in Kombination mit einer permanenten Reizüberflutung, können in unserem Gehirn schnell zu Stress führen.

Deshalb merken immer mehr Menschen, wie wertvoll eine Zeit ohne Handy sein kann. Einen Tag wandern und in der Natur verbringen, sich mit seinen Freunden treffen oder einen Ausflug mit der ganzen Familie unternehmen. Bei all diesen Tätigkeiten kann man auch ohne Handy auskommen. Und das Beste: Man nimmt ohne die ständige Ablenkung den Moment viel bewusster wahr und lebt einfacher im Augenblick. Deshalb: Markiere Dir doch mal einen Tag im Monat, den Du ohne Handy verbringen möchtest. Du wirst schnell merken, wie gut es sich anfühlt!

4. Achtsamkeitsübung: Langsames, genussvolles Essen

Eine weitere Möglichkeit im Hier und Jetzt zu leben ist es, die kleinen Dinge des Alltags zu zelebrieren und sich über die Schönheit des Moments zu freuen. Und wo geht das besser als beim Essen? Wir essen täglich mehrere Mahlzeiten doch das leider häufig gehetzt oder nur nebenbei. Und das, obwohl es eigentlich ganz einfach ist, sich einmal bewusst die Zeit zu nehmen und jeden Bissen des Essens zu genießen. Dabei kannst Du Dir selber Fragen stellen, die Deine Aufmerksamkeit gezielt auf Deine Gefühle und Sinne lenken: Wie sieht das Essen aus? Wie riecht es? Wie fühlt es sich in Deinem Mund an? Wie schmeckt Dir das Essen insgesamt und welche einzelnen Zutaten schmeckst Du heraus?

Langsam, bewusst und genussvoll Essen lautet hier die Devise. Also schalte beim nächsten Mal doch den Fernseher aus, lenke Dich nicht ab, und sei einfach präsent im Augenblick. Jede Mahlzeit wird für Dich somit zur Chance Achtsamkeit zu üben und in Dein Leben zu integrieren.

5. Achtsamkeitsübung: Ein Achtsamkeitstagebuch führen

Ein wichtiges Tool um im Hier und Jetzt zu leben ist es, ein Achtsamkeitstagebuch zu führen. Nimm Dir jeden Morgen oder Abend ein paar Minuten Zeit und schreibe Dir auf, wie Du heute den Moment genießen möchtest oder welche Achtsamkeitsübungen Du den ganzen Tag gemacht hast. Schreibe auf, wofür Du heute dankbar bist und welche Momente Du ganz achtsam wahrgenommen hast. Damit programmierst Du Dein Gehirn dahin gehend um, dass Du Deinen Fokus auf die Dinge legst, über die Du Dich freust, und gelebte Achtsamkeit mit der Zeit immer einfacher für Dich wird. Dies führt irgendwann automatisch dazu, dass Du glücklicher und zufriedener bist. Du glaubst uns nicht? Probiere es doch einfach mal 14 Tage lang aus. Es kostet Dich nur 5 Minuten am Tag, die Du sicherlich von Deiner Handy-, Fernseh- oder Computerzeit entbehren kannst.

Fazit

Wie Du siehst, ist es gar nicht schwer, Achtsamkeit zu üben. Du kannst die meisten Achtsamkeitsübungen einfach umsetzen und in Deinen Alltag, Deine Freizeit und sogar Deine Arbeit integrieren. Die Vorteile, im Hier und Jetzt zu leben und den Augenblick bewusst wahrzunehmen, sind klar: weniger Stress, weniger Sorgen, mehr Gelassenheit, mehr Lebensqualität und somit mehr Glück im Leben. (Möchtest Du gerne mehr zu den Vorteilen wissen, lies gerne unseren neuen Artikel zum Thema Achtsamkeit). Bereits kurze Zeit, nachdem Du mit Deinen Achtsamkeitsübungen angefangen hast, wirst Du merken, wie sich erste positive Effekte einstellen. Bleibst Du am Ball und versuchst Du regelmäßig, im Hier und Jetzt zu leben, wirst Du von den langfristigen Resultaten überrascht sein!

Möchtest Du Deinen Liebsten eine Freude machen und sie daran erinnern, im Hier und Jetzt zu leben? Was eignet sich besser dafür, an die Kostbarkeit der Zeit und die Schönheit des Moments zu erinnern, als eine Armbanduhr, die für diese Botschaft steht und die man ständig bei sich trägt. Unser Credo „Because the perfect time is now“, das auf jede einzelne Cari Uhr graviert ist, soll genau das erreichen: Dir zeigen, dass der perfekte Moment weder fern in der Vergangenheit, noch irgendwo in der Zukunft liegt. Der perfekte Moment ist hier und jetzt. Du musst ihn nur erkennen.

Genieß Deine Zeit und Alles Gute,

Dein Thomas